Das Internet-Wörterbuch




zum
Internet-Shuttle

Ihr kleines Internet-Wörterbuch

Adresse
Browser
CGI
Domain
Domain-Name
Domain Name Server
E-Mail
FTP (File Transfer Protocol)
Gopher
HLML/HTTP/Hypertext/Link
IRC (Internet Relay Chat) / Chat
IP-Adresse
ISP (Internet Service Provider)
IPP (Internet Presence Provider)
Provider
Server
Shell-Zugänge
Site
SLIP- und PPP-Zugänge
Standleitungen
T1-Link
Telnet
TCP/IP
URL
Usenet (NewsGroups)
UUCP-Zugänge
WWW (World Wide Web)

Adresse
Jeder zivilisierte Mensch hat eine Anschrift, unter der ihn Post erreichen kann. Spezifiziert werden muß hierfür der Name des Empfängers und der Ort, wo dieser Mensch zu finden ist. Der Ort bzw. die Adresse des Rechners im Internet besteht aus einer IP-Nummer (gesprochen "Aipii"!). Unter einer bestimmten IP-Nummer ist ein ganz bestimmter Rechner erreichbar (z.B. "123.345.456."). Diese Zahlenfolgen übersetzt ein "Domain Name Server" in halbwegs verständliche Bezeichnungen (z.B. eben "IhreFirma.com"). Zur E-Mail-Adresse gehört aber nicht nur der Ort, sondern auch noch ein Empfänger, an den die Post geht (z.B. "gressler@multiscan.com"). Es gibt wie im "wahren" Leben Leute, die noch keinen eigenen Briefkasten haben und es gibt andere, die davon gleich ein ganzes Dutzend besitzen.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Browser
Ein Browser ist ein Programm zur Darstellung von HTML-Seiten auf dem Bildschirm des Betrachters. Er interpretiert praktisch nur die Anweisungen, die in dem jeweiligen HTML-Programm spezifiziert sind. Der bekannteste Browser ist der Nescape Navigator. Es gibt aber noch eine ganze Reihe anderer, wie z.B. Mosaic, WebExplorer oder Cello. Nicht jeder Browser interpretiert die Anweisungen aus der HTML-Seite gleich. Manche können auch was, was andere nicht können, z.B. Frames, Tabellen oder Blinken.
-->zum Anfang des Wörterbuches

CGI
Das Common Gateway Interface (CGI) ist eine Schnittstelle zwischen Ihrem Rechner und einem anderen. Sie können z.B. mit einer cgi-Anweisung den Server-Rechner veranlassen, ein bestimmtes Programm auszuführen, welches auf diesem Server installiert ist. Das kann nur die Abfrage eines bestimmten Status' sein (z.B. wie oft auf Ihren Server in den letzten 5 Tagen zugegriffen wurde) oder auch die Ausführung eines sehr komplexen Programmes (z.B. anhand der Eingaben eines Nutzers Rechenoperationen tätigen, mit dem Ergebnis dieser Operationen eine komplexe Grafik erstellen, diese in das GIF-Format umwandeln und in dem aufrufenden WWW-Dokument zur Anzeige bringen - und dies alles innerhalb von Bruchteilen von Sekunden). Um ein cgi_script schreiben zu können, muß man Programmiersprachen wie C oder PERL beherrschen. Es gibt aber auch "fertige" Progrämmchen" (CGI-Scripts), die man komfortabel in den eigenen HTML-Code einbinden kann.
Beim den großen ISP (Internet Serrvice Provider), wie CompuServe, AOL oder T-Online ist es nicht möglich, CGI auf deren Rechner zu implementieren. Dort können Sie lediglich einfache HTML-Seiten deponieren, aber etwas berechnen lassen können Sie dort nicht.
Bei unserem Internet Shuttle (lediglich DM 185,- inkl. MWSt!) erhalten Sie nicht nur "Web-Space", sondern einen kompletten Rechner. Und der ermöglicht natürlich auch die Ausführung von CGI-Scripts, Datenbankanbindung und vieles mehr.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Domain
Eine Domain ist ganz allgemein eine Untergruppe in einem Netzwerk. Ein Beispiel hierfür ist ein lokales Netzwerk, z.B. der Verbund aller Computern der Sektion Mathematik einer Hochschule.
Die höchste Domain in Deutschland ist ".de", international z.B. ".com". Es gibt in internationalem Maßstab

.com Privatpersonen und kommerzielle Unternehmen
.edu Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen (nur in den USA!)
.gov Staat, Regierung, Behörden (nur in den USA!)
.mil Militärische Einrichtungen
.org Gemeinnützige Organisationen
.net Provider, die den Netzzugang und andere Dientsleistungen anbieten.
In Europa werden hauptsächlich die Landeskennungen (alle 2-stellig!) verwendet
.de Deutschland
.uk Großbritannien
.fr Frankreich
.nl Niederlande, ...

-->zum Anfang des Wörterbuches

Domain-Name
Auf Antrag wird Ihrem Netzwerk (oder auch nur einem einzelnen Computer) ein Domain-Name vergeben. Diesen Namen darf es im Internet nur einmal geben. Deshalb gibt es Gremien, die diese Nummern vergeben und verwalten. "IhreFirma.com" ist eine "Second-Level-Domain" innerhalb aller kommerziellen Server im Internet. Sie ist die hochwertigste Domain, die möglich ist. Sie könnten z.B. nicht "IhreFirma" anstelle von "com" als Hauptdomain beantragen.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Domain Name Server (DNS)
Ein DomainNameServer übersetzt die nur von Maschinen zu verstehende IP-Adresse in solch eine Zeichenfolge, daß sogar ein Mensch damit was anfangen kann. Gibt z.B. jemand "Multiscan.com" als Adresse im Internet an, veranlaßt der Domain Name Server, daß der richtige Rechner angesprochen wird.
-->zum Anfang des Wörterbuches

E-Mail
Das ist die schnelle, die elektronische Post. Die Gelbe Post heißt bei den Benutzern von E-Mail auch "Snail Mail", also "Schneckenpost". Und tatsächlich bietet E-Mail gegenüber der "normalen Post" erhebliche Zeit- und Kosteeinsparungen. Ein Brief kostet etwa 5 Pfennig und die Zeit zwischen dem Versand und dem Epfang der Post liegt bei etwa einer Minute - egal ob der Adressat in Saudiarabien oder Ilmenau sein (E-Mail-)Postfach hat. Vergegenwärtigen Sie sich die entsprechenden Werte der Schneckenpost - das Zwanzigfache der Kosten bei einer tausendmal so langen Beförderungszeit!
-->zum Anfang des Wörterbuches

FTP (FileTransferProtokoll)
FTP ist auch einer der älteren Internet-Dienste. Mit FTP ist es möglich, Dateien (Files) zwischen einem FTP-Client (z.B. ein Progamm auf Ihrem PC) und einem FTP-Server (meist ein großer Computer im Internet mit grosser Speicherkapazität) zu transportieren. FTP Server sind mit Benutzernamen und Passwort geschützt. Für öffentliche Archive hat sich jedoch der sogenannte "Anonymous FTP"-Zugriff eingebürgert, der freien Zugriff ermöglicht. Unter den öffentlichen FTP-Servern gibt es viele riesige Archive von Software (Freeware, Shareware). Die meisten grösseren Computer- und Softwarefirmen unterhalten ebenso öffentliche FTP-Server, wo Sie die neusten Updates von Programmen und Treibern finden. Um überhaupt herauszubekommen, auf welchem Server eine bestimmte Datei zu finden ist, gibt es den Archie- Service. Archie kann FTP-Dateien nach Namen suchen und liefert als Resultat eine Liste der Server, auf denen die gesuchte Datei vorhanden ist.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Gopher
Das ist ein Vorläufer des WWW. Gopher arbeitet auch mit einer Art Links, aber die Links können nicht irgendwo im Text stehen, sondern sind immer in einer Menü-Struktur eingebunden. Deshalb kommt Gopher nicht richtig vom Hierarchischen weg und bleibt wenig flexibel im Vergleich zum WWW. Weil WWW alles auch kann, was Gopher bietet, werden viele Gopher-Server nach und nach durch WWW-Server ersetzt. Mit den meisten WWW-Browsern können Sie aber problemlos auch auf Gopher-Server zugreifen (die URL beginnt dann einfach mit "gopher:" anstatt mit "http:"). Gopher wird im Jahr 2000 ausgestorben sein.
-->zum Anfang des Wörterbuches

HTML / HTTP / Hypertext / Links
All diese Begriffe sind eng miteinander verwandt. HTML (Hypertext Markup Language) ist eine Sprache zur Erstellung von Hypertextdokumenten im WWW. Wie die Übertragung und Verknüpfung der einzelnen Hypertextstellen vonstatten geht, ist in HTTP (Hypertext Transfer Protocol) festgelegt. Hypertext ist eine spezielle Darstellungsform von Text. Hervorgehobener Text innerhalb dieses Hypertextes verweist auf andere Informationsquellen im Internet. Klickt man auf hervorgehobenen Text, gelangt man über sog. Links, die sich hinter diesem Text verbergen, auf nahezu jede Information dieser Welt. Wir finden, daß die Erfindung dieser Art und Weise von Informationserlangung und Informationsverknüpfung einfach genial ist. Meinen Sie nicht auch?
-->zum Anfang des Wörterbuches

IRC (Internet Relay Chat) / Chat
"to chat" heisst "schwatzen". Mit IRC können Sie on-line mit anderen Personen, die zur gleichen Zeit mit dem gleichen IRC-Server wie Sie verbunden sind, "Gespräche" über die Computer-Tastatur und Bildschirm führen. Das passiert meist anonym, Sie können sich einen Spitznamen geben, unter dem die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Sie ansprechen können. Vom öffentlichen Teil (wo alle Alles hören), können Sie sich auch in geschlossene "Räume" zurückziehen, um nur mit ausgewählten Personen zu diskutieren.
-->zum Anfang des Wörterbuches

IP-Adresse
Die IP-Adresse ist eine eindeutig definierte Adresse im weltweiten Internet. Diese Adresse gibt es nur einmal auf der Welt und wird von dem jeweils zuständigen NIC (Network Information Center) vergeben. In Deutschland verteilt DE-NIC die Nummern, für das weltweit verwendbare ".com" ist InterNIC zuständig. Man kann einen Server direkt ansprechen über die IP-Adresse. z.B. erreicht man den HTTP-Server, der die WWW-Angebote von MultiScan Multimedia beherbergt, über "http://206.161.234.122". Um sich nicht 12-stellige Nummern merken zu müssen, hat man Domain-Namen eingeführt. So erreicht man den den gleichen Rechner, wenn man "http://multiscan.com" oder "http://www.multiscan.com" eingibt.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Internet Service Provider (ISP)
ISPs bieten dem bedürftigen Surfer einen Zugang zum Internet. Es gibt 4 Typen von Internet-Zugangsarten: UUCP, Shell, SLIP/PPP und Direktleitungen. Mit UUCP- oder Shell-Zugängen kann man nicht auf das WWW zugreifen und deshalb bieten heute fast alle ISPs SLIP- oder PPP-Einwahl an. Die bekanntesten ISPs sind T-Online, Compuserve, AOL, MSN, Metronet und andere Anbieter mit einer großen Anzahl von Einwählknoten. Diese Zugänge lassen oft keine ausreichende Datenübertragungsraten zu, sind stark frequentiert, die Technik ist oft überlastet und der Service läßt oft zu wünschen übrig. Dafür sind diese Zugänge relativ billig (z.B. Metronet pauschal DM 9,99 im Monat).
Die besten ISPs sind jedoch solche mit sehr guter Technik und schnellem Zugang zum Internet, wie z.B. EUNET, IS, Nacamar, P-Net oder DFN. Diese sind aber in vielen Fällen nicht zum Ortstarif erreichbar (und deshalb ist dieser Zugang aufgrund der "Telekom-Schweinepreise" sehr teuer). Wenn Sie auf unser Internet-Shuttle aufspringen möchten, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht und wir senden Ihnen eine Liste, welche ISPs Sie zum Ortstarif erreichen können.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Internet Presence Provider (IPP)
IPPs der einfachsten Sorte bieten nur "Webspace" an, also etwas Platz im Internet auf dem Rechner des Anbieters. Diese Angebote sind meist kostenlos (T-Online, AOL, CompuServe u.a.). Die Größe des Speicherplatzes beträgt zwischen einer Seite und ca. 2 MB. Man kann dann auf diesem Platz seine Dateien lagern und auch meist weltweit abrufen lassen. Aber Sie können auf diesen Systemen weder eine eigene Domain beantragen noch eigene Programme ablaufen lassen (sog. CGI-Scripts), wie sie z.B. für die Bereitstellung von Sound oder Video notwendig sind. Automatisch generierte Zugriffsstatistiken auf Ihre Seiten (sog. Logbücher) sind sind ebenso nicht realisierbar wie "clickable imagemaps" oder Gästebücher, in die sich Ihre Besucher freiwillig eintragen können.
Eine komplette Aufstellung, was alles bei T-Online & Co. nicht möglich ist, finden Sie in unseren "FAQs" (Fragen, Antworten, Quintessenzen).
Es gibt neben diesen "Nur-Platz-Anbietern" auch andere Presence Provider, die einen kompletten Service, ohne die o.g. Einschränkungen offerieren. MultiScan Multimedia ist z.B. solch ein IPP und bietet mit dem Internet-Shuttle eine selten günstige Gelegenheit, solch einen Server zu betreiben.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Provider
"To provide" heißt beschaffen, Bedürfnisse befriedigen. Ein Internet-Provider liefert Ihnen gleichermaßen den Zugriff auf das Internet und befriedigt Ihre Online-Bedürfnisse. Es gibt Internet Service Provider (ISP), die Ihnen den Zugriff auf das Internet gewähren und Internet Presence Provider (IPP), die Ihnen entweder nur Platz oder die komplette Rechentechnik zur Verfügung stellen.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Server
Sever sind eigentlich "spezialisierte Programme". Ein Mail-Server macht die Post, ein News-Server liefert die News für die Newsgroups und ein FTP-Server beherbergt Dateien und regelt, wer wie was abholen bzw. ablagern darf. Es ist durchaus Usus, daß 10 verschiedene Server auf einem Rechner laufen. "Server" sind im wahrsten Sinn des Wortes die "Kellner" des Internet. In Deutschland verstehen die meisten Leute unter einem Server einen "Zentralrechner", an dem verschiedene Kunden hängen ("Client/Server-Architektur"). Deshalb machen wir hier unsere Spezialdefinition: "Ein Server ist ein Rechner, dessen Hauptaufgabe es ist, ein oder mehrere Server-Programme zu beherbergen und ablaufen zu lassen." Unser Internet-Shuttle-Angebot beinhaltet z.B. einen FTP-Server, einen WWW-Server und einen Mail-Server.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Shell-Zugänge
Bei Shell-Zugängen verwenden Sie lediglich die Tastatur Ihres Computers, den "Rest" Ihres Computers brauchen Sie eigentlich gar nicht. Sobald Sie die Verbindung zu Ihren Provider aufgebaut haben, bedienen Sie praktisch dessen Computer. Sie können all das auf dem Großrechner Ihres Anbieters machen was auch dieser mitsamt seiner großen technischen Ausrüstung kann. Vergessen Sie alle Programme, die Sie bisher benutzten. Sie benutzen nun Unix und müssen die ganzen umständlichen Unix-Befehle lernen, um diese Kiste zu bedienen. Wenn Sie Unix-Freak sind, dann ist so ein Zugang eine wahre Goldgrube, für Normalsterbliche ist es allerdings nicht geeignet.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Site
Im eigentlichen Sinne ist eine "Site" das gleiche wie eine Adresse. Oft wird als "Site" auch ein einzelner Server bezeichnet, der zentrale, netzumfassende Bedeutung hat. "http://multiscan.com" ist gleichzeitig eine site, eine Adresse im World Wide Web und eine HomePage. Gar nicht so einfach, wir zweifeln manchmal auch an uns selbst....
-->zum Anfang des Wörterbuches

SLIP- und PPP-Zugänge
Serial Line Internet Protocol (SLIP) und Point to Point Protocol (PPP) sind relativ günstige Möglichkeiten, eine direkte Verbindung zum Internet zu bekommen. SLIP und PPP erlauben Ihnen einen vollständigen Zugriff auf alle Möglichkeiten, die das Internet (heute) bietet. PPP ist das modernere der beiden Systeme, aber SLIP ist nicht viel schlechter. Bei beiden Protokollen stellt Ihr Computer selbst eine direkte Verbindung zum Internet her (ohne "Mittelsmann" wie bei Shell oder UUCP-Zugängen). Für beide Protokolle gibt es Dial-Up-Zugänge und Standleitungen. Dial-Up-Zugänge benutzen Sie, wenn Sie nur sporadisch im Internet surfen. Wenn Sie sich auf solche Art und Weise einwählen, stellt Ihnen Ihr Provider eine x-beliebige Leitung aus seinem Reservoire zur Verfügung. Angenommen, der hat die Kapazität, um 1000 Anrufern gleichzeitig eine Verbindung ins Internet zur Verfügung zu stellen, kann es sein , daß Sie die Leitung Nr. 2 bekommen oder Nr. 836 oder Nr. 1000. Wenn Sie aber Pech haben, kommen Sie gar nicht rein, weil eben alle besetzt sind. Die "Adresse", die Ihr Computer dann im Internet hat, ist meist nicht fest, sondern wird dynamisch vergeben. Das hat zur Folge, daß Sie immer anders heißen! Man erkennt solche dynamischen Adressen an den Nummern in der Adresse, z.B. dd03-039.compuserve.com (und nicht wie Sie denken "klaus.mueller@compuserve.com"!), p26.ik.shuttle.de oder btx04.dtag.de.
Besser sind Standleitungen
-->zum Anfang des Wörterbuches

Standleitungen
Standleitungen können Sie sich in Deutschland nur leisten, wenn Sie Millionär sind oder staatlich subventioniert werden (ca. 30.000,- DM/Monat). Bei den Amis kostet sowas so um die 200 $. Traurig, aber wahr (für die Deutschen...)! Die Telekom, die sich so oft als Motor des technischen Fortschritts profilieren möchte, ist in Wahrheit das größte Hemmnis auf dem Weg in die Kommunikationsgesellschaft. Es wird höchste Zeit, daß dieses Monopol ein Ende hat!
-->zum Anfang des Wörterbuches

T1-Link
Ein T1-Link ist eine Anbindung an das Internet mit 1,54MB Bandbreite (1,54 Megabit/Sekunde!). Das entspricht in etwa der 25fachen Geschwindigkeit von ISDN (und damit geht ja schon einiges ganz schön schnell, gell!).
-->zum Anfang des Wörterbuches

TCP/IP
TCP/IP steht für die Kombination zweier Protokolle. Hiervon ist das eine technischer und das andere organisatorischer Natur. TCP steht für "Transmission Control Protocol" (Protokoll für die paketweise Datenübertragung), IP steht für "Internet Protocol" (Festlegung, wie die einzelnen Datenpakete durchs Internet geschleust (geroutet) werden und Sicherstellung, daß die einzelnen Schnippel bei dem richtigen Rechner in der richtigen Reihenfolge ankommen).
-->zum Anfang des Wörterbuches

Telnet
Mit TELNET-fähigen Programmen können Sie sich in Großrechner von Bibliotheken, Universitäten und Forschungseinrichtungen einwählen. Wenn Sie das richtige Login in Verbindung mit einem bestimmten Paßwort angegeben haben, erlauben es Ihnen diese Rechner, diese zu bedienen, als säßen Sie selbst davor. Diese Großrechner arbeiten meist mit einem UNIX-Betriebssystem und so ist es von großem Vorteil, wenn Sie im Umgang mit UNIX-Befehlen fit sind. Ganz Dumme wie Sie und ich geben "help" oder ein Fragezeichen ein - und schon erhält man Hilfe.
TELNET ist (noch) der Schlüssl zum Wissen der Welt, aber fast alle Einrichtungen sind bereits dabei, ihren Datenbestand in ein WWW-konformes Format zu transformieren.
-->zum Anfang des Wörterbuches

URL
"Unique Ressource Locator" --> Dies ist eine einzigartige Adresse im Internet. Die gibt es nur einmal, damit gewährleistet wird, daß Ihre Post auch an Sie geht und die für Sie bestimmten Dateien auch auf Ihren Rechner (und nicht auf den der Konkurrenz!) gelangen. Die URL dieses Dokumentes, welches Sie gerade angucken, ist "http://www.multiscan.com/dl/technik.html". Sie können diese Adresse anrufen, egal, wo auf der Welt Sie sich gerade befinden und kommen doch immer wieder auf diese Seite hier. "http://" am Anfang einer URL steht z.B. für eine WWW-Seite, "gopher://" für eine Gopher-Seite und "ftp://" für FTP.
-->zum Anfang des Wörterbuches

Usenet (NewsGroups)
Ein paar schlaue Studenten kamen etwa 1980 auf die Idee, Bereiche auf einem Computer festzulegen, auf die alle öffentlichen Anfragen zu einem bestimmten Thema gespeichert werden. Derjenige, der Fragen zu diesem Thema hat, oder der bezüglich dieses Themas auf dem Laufenden bleiben möchte, der schaut dort einfach nach! Heute gibt es weltweit etwa 45.000 Newsgroups (so heißen die Plätze auf diesen Computern) zu allen nur erdenklichen Themen, von der Goldhamsterzucht über Diskussionen um Geldanlagen bis zur Unterstützung bei Computerprogrammen! Das USENET ist also die thematische Sammlung von für die Öffentlichkeit bestimmten E-Mails zu einem Vorgegebenen Thema. Sei es nun, um Antworten auf seine dringendsten Fragen zu erhalten, um an einer Diskussion teilzunehmen oder "just for fun".
-->zum Anfang des Wörterbuches

UUCP-Zugang
UUCP bedeutet Unix To Unix Copy. Solche Zugänge sind langsam. Für jede Nachricht wird eine extra Gebühr berechnet und WWW-Zugänge sind auch nicht möglich. UUCP stellt Ihnen eigentlich nur eine E-Mail-Verbindung zum Internet zur Verfügung. Es gibt heutzutage keinen Grund mehr, sich für einen UUCP-Zugang zu entscheiden.
-->zum Anfang des Wörterbuches

WWW (World Wide Web)
Zusammen mit E-Mail ist das WWW der mit Abstand wichtigste Dienst im Internet - intelligent und allumfassend! Das World Wide Web hatte 1994 ein Wachstum von über 1400 Prozent und im Jahr 1995 von über 1600 Prozent! Eigentlich kommentarlos.

Technisch gesehen ist das WWW mit dem Macintosh bei den Computern zu vergleichen (bzw. dem billigen Abklatsch davon, Windows von Microsoft). Dabei werden die im Internet vorhandenen Daten und Dienste durch den WWW-Browser so aufbereitet, daß die Informationen nicht mehr wie ursprünglich im Textformat vorliegen, sondern daß drumherum eine tolle grafische Benutzeroberfläche gebastelt wurde. Mit modernen Browsern können auch alle Formen multimedialer Daten, wie Animationen, Videos, Musik und komplexe Präsentationen abgespielt werden. Das technisch faszinierendste Feature ist die Bereitstellung von sog. Hyperlinks. Ein kurzer Klick auf solch einen Link (Link="Verbindung") und schon ist man in einem ganz anderen Dokument. Dieses Dokument kann sich auf dem gleichen Rechner befinden, auf einem anderen Rechner "gleich um die Ecke" oder sogar am anderen Ende der Welt. Man kann so durch die Rechner dieser Welt "surfen".
-->zum Anfang des Wörterbuches


HomePage

zum
Internet Shuttle!

CD-ROM
"Airbrush & Bodypainting"

Post an uns



©1996 MultiScan Multimedia / modified 16-Nov-1996 by André Gressler
Fuhrmannstraße 18, D-98528 Goldlauter/Germany, Tel.(+49)(3681)42515, Fax 42521
The name of this document: http://www.multiscan.com/dl/woerterbuch.html